Die Gemeindediakonie
Der Verein für Evangelische Gemeindediakonie in Weilheim e. V. besteht seit über 100 Jahren und feiert im Jahr 2026 im Rahmen des Gemeindefestes der Apostelkirche sein Jubiläum. In der Satzung dieses gemeinnützigen Vereins ist als Zweck festgelegt: „Er will eine zeitgemäße Form der Diakonie unter den in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Weilheim gegebenen Verhältnissen üben. Er will überall dort tätig werden, wo Mitmenschen seiner Hilfe und Betreuung bedürfen…“
Kirchengemeinde als Trägerin
Die diakonischen Aufgaben sind nicht von den Grundaufgaben der Gemeinde zu trennen. Dennoch gibt es Bereiche diakonischen Lebens in der Kirche – zum Bsp. auf der Mittelebene der Kirchenkreise und Dekanate – wo stellvertretend für die Gemeinden und vielfach von ihnen initiiert und verantwortet – ein Angebot vorgehalten wird, das den Gemeindegliedern vor Ort zugute kommt. Das aber – aufgrund von Fragen der Professionalität und Wirtschaftlichkeit – nicht von jeder Gemeinde selbst vorgehalten werden kann. Hier sind die vielfältigen Beratungsangebote zu nennen wie zum Beispiel Fachstellen für Familien-, Schuldner-, Flüchtlings- und Suchtberatung; die übergemeindlich angebundenen Diakoniestationen mit ihrem Angebot ambulanter Pflege gehören ebenso in diesen Zusammenhang wie noch viele weitere Dienste (siehe Kooperationen).
Auch die unmittelbare diakonische Hilfeleistung – „von Mensch zu Mensch“, ohne strukturelle Einbindung – ist in den Gemeinden und ihrer Verkündigung verwurzelt, wenn es hier gelingt, die Motivation für solche Taten der Nächstenliebe zu schaffen. Grundlage diakonischer Arbeit ist der Glaube an Jesus Christus, wie er in der Bibel beschrieben ist. In Jesus Christus ist Gott Mensch geworden und hat sich den Menschen zugewandt. Unsere Arbeit verkörpert diesen in die Tat umgesetzten Glauben und dient damit dem Menschen.
Was sich so für alle Ebenen diakonischen Handelns beschreiben lässt, die untrennbare Zusammengehörigkeit aller diakonischen Angebote und Einrichtungen, hat seinen Grund in der biblischen Botschaft selbst: Der neutestamentliche Begriff der "ekklesia" meint sowohl die Gemeinde vor Ort - an die Paulus schreibt: "Einer trage des anderen Last." (Gal 6,2) - als auch die weltweite, weltumfassende Gemeinschaft der Christenheit, die füreinander Verantwortung hat, wie es die Sammlung für die Not leidende Gemeinde in Jerusalem (2. Kor 8; 9) anzeigt. In den christlichen Versammlungen und Gottesdiensten der Gemeinden werden die Texte der Evangelien gepredigt: "Was ihr getan habt einem von meinen geringsten Geschwistern, das habt ihr mir getan." (Mt 25, 31-46). Diese Identifikation Christi mit den Hilfebedürftigen erreicht die einzelnen Gläubigen, prägt aber auch das Leben der Gemeinden insgesamt.
Weitere Information bei Diakonie Bayern bzw. Diakonie Deutschland.
Unterstützung & Mitgliedschaft
Die Gemeindediakonie können Sie mit einer Mitgliedschaft und einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von derzeit 20 € unterstützen. Auf dem Informationsflyer des Gemeindediakonievereins finden Sie die Beitrittserklärung, die sie sich ausdrucken und ausfüllen können: Mitglied werden.
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Gemeindediakonieverein e.V.
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